Windows 11 26H2: Das steckt wirklich drin

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Windows 11, Version 26H2: Das große Herbst-Update bringt frische Sicherheit und verlängerten Support

Microsoft hat mit Windows 11, Version 26H2 (Build 26300) sein alljährliches Herbst-Update offiziell veröffentlicht. Für die meisten Anwender, die bereits auf den Plattformen von 24H2 oder 25H2 unterwegs sind, zeigt sich das Update als unkompliziertes „Leichtgewicht“: Es wird in der Regel als kleines Enablement Package (eKB) ausgespielt und lässt sich nach einem kurzen Neustart einrichten.

Der primäre Zweck dieses Releases liegt neben der Bündelung bisheriger Neuerungen vor allem in der Verlängerung des Support-Lebenszyklus. Während der Support für ältere Versionen (wie Home und Pro von 24H2) ausläuft, sichert Version 26H2 den Betrieb und die Sicherheitsupdates für weitere 24 Monate (Home/Pro) bzw. 36 Monate (Enterprise/Education) ab.

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

1. Sicherheit auf Enterprise- und Kernel-Niveau

Microsoft treibt den Ansatz „Security by Default“ in Version 26H2 konsequent voran:

  • Administratorschutz: Gewährt Administratorrechte künftig nur bei echtem Bedarf und trennt Benutzerprofile strikt voneinander, um Schadsoftware bei der Rechteausweitung auszubremsen.
  • Verschärfte Treibersicherheit: Die Standardvertrauensstellung für ältere, kreuzsignierte Drittanbietertreiber entfällt. Das System setzt verstärkt auf Treiber aus dem Windows-Hardwarekompatibilitätsprogramm (WHCP).
  • Post-Quanten-Kryptografie: Umfassende API-Unterstützung für die vom NIST standardisierten Algorithmen ML-KEM und ML-DSA zum zukünftigen Schutz von Schlüsselaustausch und Signierungen.
  • Smart App Control & Windows Hello: Smart App Control lässt sich nun flexibler steuern, und die erweiterte Anmeldesicherheit unterstützt zusätzliche externe Fingerabdrucksensoren.

2. Taskleiste, Startmenü und Design-Feinschliff

Viele Funktionen, die zuvor in Testphasen erprobt wurden, werden mit 26H2 standardmäßig zusammengeführt und freigeschaltet:

  • Flexible Taskleiste: Die Taskleiste lässt sich flexibler einrichten (inklusive kompakterem „Small“-Modus).
  • Überarbeitetes Startmenü: Das Startmenü zeigt sich anpassbarer; unter anderem lässt sich der Kontoname beziehungsweise das Profilbild für Bildschirmpräsentationen oder Aufzeichnungen problemlos ausblenden.
  • Explorer & OneDrive: Der Windows-Explorer erfährt Produktivitätsverbesserungen; unter anderem wurden Optionen wie „Immer auf diesem Gerät behalten“ in ein übersichtlicheres OneDrive-Untermenü verschoben.

3. Hardware-Monitoring & KI-Unterstützung

  • Task-Manager mit NPU-Anzeige: Auf modernen Copilot+-PCs zeigt der Task-Manager detaillierte Auslastungswerte für die Neural Processing Unit (NPU) an, sodass genau nachvollzogen werden kann, welche Anwendung KI-Ressourcen beansprucht.
  • Verbesserte Bluetooth- und USB-Stabilität: Optimierungen bei Bluetooth LE Audio, Sprachanrufen und der Wiederverbindung nach dem Ruhezustand sowie gesteigerte Zuverlässigkeit für Displays an USB4-Docks.

Installation und Verfügbarkeit

Das Update wird schrittweise über Windows Update verteilt. Wer das Update sofort einspielen möchte, kann in den Einstellungen unter Windows Update die Option „Erhalten Sie die neuesten Updates, sobald sie verfügbar sind“ aktivieren und manuell nach Aktualisierungen suchen. Für Neuinstallationen stehen zudem zeitnah die offiziellen ISO-Dateien sowie das Media Creation Tool bereit.

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