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Der ultimative Rush-Guide

Der klassische 11-gegen-11-Fußball bekommt in dieser Saison ernsthafte Konkurrenz. Der Rush-Modus ist das neue Herzstück von EA Sports FC 26 und bringt rasanten 5-gegen-5-Fußball auf das Kleinfeld. Doch hinter der Arcade-Optik steckt eine komplexe Mechanik. In diesem Artikel erfahrt ihr alles, was ihr wissen müsst, um das Feld zu dominieren.

1. Die Revolution der Regeln

Rush spielt sich anders als alles, was wir bisher kannten. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:

  • Der Sprint zum Ball: Vergessen Sie den klassischen Anstoß. Der Ball wird beim Anpfiff in die Mitte gerollt, und beide Teams sprinten darauf zu – wer schneller ist, hat den ersten Angriff.
  • Blaue Karten statt Rot: Wer zu hart einsteigt, kassiert eine Blaue Karte und muss für 60 Sekunden auf die Strafbank. In dieser Zeit muss das Team in Unterzahl agieren, was oft spielentscheidend ist.
  • Dynamisches Abseits: Abseits wird erst ab dem letzten Drittel des Spielfelds gepfiffen (markiert durch eine gestrichelte Linie). Das sorgt für mehr Platz im Mittelfeld und schnelle Konterläufe.
  • Race-Penalties: Bei Elfmetern gibt es kein statisches Schießen mehr. Wie im Eishockey dribbelt man im 1-gegen-1 auf den Torwart zu und hat 10 Sekunden Zeit für den Abschluss.

2. Auf diese Werte und PlayStyles kommt es an

Da ihr in Rush nur einen einzigen Spieler steuert, fallen individuelle Attribute extrem ins Gewicht. Achtet besonders auf:

  • Ausdauer: Das Feld ist klein, das Tempo hoch. Spieler mit niedriger Ausdauer bauen nach der Hälfte der Zeit massiv ab.
  • Reaktionen & Beweglichkeit: Wichtig für das Umschaltspiel und um auf engstem Raum den Ball zu behaupten.
  • PlayStyle+ „Abfangen“: Der wichtigste Stil für Defensiv-Spezialisten, um Pässe automatisch zu unterbinden.
  • PlayStyle+ „Eingefuchst“ (Technical): Erlaubt kontrollierte Sprints auf engem Raum, um die KI-Verteidiger auszutanzen.

3. Strategie: Disziplin schlägt Skill

Der größte Fehler in Rush ist, wenn alle vier Feldspieler gleichzeitig stürmen. Für den Erfolg braucht ihr eine klare Rollenverteilung:

  1. Der Anker: Ein Spieler sollte immer absichern. Ohne eine kontrollierte Defensive wird man in Rush gnadenlos ausgekontert.
  2. Passspiel vor Dribbling: Kurze, schnelle Pässe sind auf dem kleinen Feld deutlich effektiver als riskante Solo-Läufe.
  3. Torwart-Support: Obwohl der Keeper von der KI gesteuert wird, könnt ihr ihn manuell herbeirufen oder positionieren, um Winkel zu verkürzen.

4. Maximale Ausbeute: Punkte und Evolutions

Rush ist nicht nur ein Fun-Modus, sondern die effizienteste Art, euren Club voranzubringen:

  • Rush-Punkte farmen: Achtet in der Lobby auf die Bonus-Anforderungen (z. B. „3 Spieler aus der Bundesliga“). Wer diese erfüllt, vervielfacht seine Punkte am Ende des Spiels und schaltet schneller Packs und XP frei.
  • Der Evo-Turbo: Da ein Spiel nur ca. 7 Minuten dauert, ist Rush der schnellste Weg, um Evolutions abzuschließen. Aufgaben wie „Bestreite X Spiele“ lassen sich hier in der Hälfte der Zeit erledigen.

5. Budget-Geheimtipps für dein Team

Ihr braucht keine Millionen, um ein Top-Team zu stellen. Diese Spieler sind „Budget-Monster“ für den Modus:

  • Nuno Mendes: Ein Pace-Wunder für die Außenbahn.
  • Benjamin Pavard: Dank hoher Defensivwerte der perfekte Anker.
  • Loïs Openda: Dank seiner Schnelligkeit und Physis kaum zu stoppen.

Fazit: Kurz, knackig, kompetitiv

Rush ist die perfekte Ergänzung zu Ultimate Team und Pro Clubs. Es belohnt taktisches Verständnis und Teamplay mehr als bloßes Tricksen. Wer die Balance zwischen Offensive und Defensive hält und die Bonus-Punkte clever mitnimmt, wird seinen Kader in Rekordzeit verbessern.


Welche Erfahrungen habt ihr bisher im Rush-Modus gemacht? Seid ihr Team „Dribbling“ oder Team „Taktik“? Schreibt es in die Kommentare!

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